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Am 24 September 2011
von 12 bis 16 Uhr
Köln: Informationsstand der Gesellschaft für bedrohte Völker.

Am 24.9.2011 von 12 bis 16 Uhr
möchte die Regionalgruppe Köln der Gesellschaft für bedrohte Völker zusammen mit Musiker, Künstlern, etc. einen Informationsstand auf dem Neumarkt veranstalten. Die Solidarität mit den Studentenprotesten in Chile soll bekundet werden.

Es sollen Unterschriften gesammelt werden, die zusammen mit einem öffentlichen Brief ein paar Tage später an die chilenische Honorarkonsulin Frau Mollenhauer de Hanstein in Köln übergeben werden soll. In dem öffentlichen Brief fordern die Regionalgruppe die transparente Aufklärung der Tode der beiden chilenischen Jugendlichen, die im Rahmen der Proteste getötet wurden.

Außerdem wird die lückenlose Aufklärung und die Verurteilung der chilenischen Polizisten gefordert, die in den letzten Jahren bereits 3 Jugendliche des indigenen Volkes Mapuche bei Landbesetzungen ermordet haben.

Es wird Livemusik von Rodrigo Tobar und Band, Mambo Psychotangiko, etc. geben und der Stand wird auch über die gesamte aktuelle Situation in Chile berichten. Welche Gefahren der extreme neoliberale Kurs der rechten chilenischen Regierung für Flora und Fauna bedeutet und an welchen Stellen im Land Großprojekte die Natur zerstören, den Indigenen die Lebensgrundlage entziehen und Zwangsumsiedlungen stattfinden sollen.

Beispiele hierfür sind:
Pascua Lama, Monsanto, Minderjährige Mapuche-Gefangene im Gefängnis von Chol Chol, Hidroaysen- Patagonien ohne Staudämme, Student_innenproteste, Pipeline in Mehuin, Politische Mapuche-Gefangene, Anti-Terrorgesetz aus der Militärdiktatur, Flughafenbau in Temuco