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Datum: 12. Oktober 2009
Tausende Mapuche auf den Straßen Santiagos
Übersetzung: Alina
Quelle: http://www.prensa-latina.cu/
Bilden: Jeannette Paillan

Mapuche protest

Unter der Motto „Der zweihundertste Jahrestag der Repressionen“ marschierten mehr als 7500 Mapuche heute durch die Straßen Santiagos. Dieser ausgerufene Feiertag, der als „Tag der Rasse“ bezeichnet wird, ist für die Organisatoren kein Tag an dem irgendetwas gefeiert werden kann, erst recht nicht, wenn nächstes Jahr die zweihundertjährige Unabhängigkeit Chiles gefeiert werden soll.

Von dem Plaza Italia machten sich tausende Demonstranten mit Mapuchefahnen und Plakaten, die auf den Konflikt im südlichen Teil Chiles hinweisen, auf zum Cerro Santa Lucía. Dort fand eine politisch und kulturell motivierte Veranstaltung statt.

Der Mapucheführer Manuel Caltío versicherte, dass die Mapuche EIN Volk und geeint seien . Wenn sie einen Bruder im Süden Chiles schlagen würden, so seien sie, die Mapuche aus der Stadt genauso alarmiert, stünden zusammen und würden sich mobilisieren.

Außerdem sagte er: „Wir, die Mapuche wollen angesichts des zweihundertjährigen Jahrestages nochmals unterstreichen, dass wir nichts zu feiern haben, sondern wir weiter kämpfen werden. Acht Gemeindemitglieder sind bereits während Zusammenstößen mit der Polizei in den letzten Jahren gestorben und viele unserer Mapuche sind zu unrecht in politischer Gefangenschaft.“